Mathias Johansen

"Mit seinem dominanten, satt-samtigen Celloton beeindruckt Mathias Johansen im h-Moll-Konzert von Antonin Dvorak. Diese[n] Namen wird man sich merken müssen."

- Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.2.2015

Es gbt viele Anlässe, sich den Namen Mathias Johansen ins Gedächtnis zu rufen: Zum einem hat er im Oktober 2016 zusammen mit seinen Kollegen des Berolina Ensembles den ECHO Klassik im Konzerthaus Berlin entgegen genommen.

Zum anderen kann sich Mathias Johansen seit dem Wintersemester 2016/2017 zu den jüngsten Professoren seiner Generation zählen, denn das Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch (Österreich) berief ihn in diesem Jahr zum Cello Professor. Meisterkurse in Nagoya (Japan) und in Stuttgart ergänzen seine Lehrtätigkeit.

Als Solist spielt er regelmäßig die großen Cellokonzerte aller Epochen und konzertierte unter anderem in der Berliner Philharmonie und der Laeiszhalle mit herausragenden Orchestern wie dem Litauischen „State Symphony Orchestra“ unter Gintaras Rikevicius sowie mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Ariane Matiakh.

Daneben ist Mathias Johansen ein leidenschaftlicher und vielseitiger Kammermusiker, der von zahlreichen Festivals eingeladen wird, darunter das PODIUM Festival Esslingen, PODIUM Festival Island, Zeitkunstfestival, Kammermusikfestival in León (Spanien), und das Komponistenforum in St. Petersburg. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören unter anderem Antje Weithaas, David Geringas, Byol Kang, Tobias Feldmann und Jonian-Ilias Kadesha. Zuletzt war Mathias Johansen im Rahmen von Tourneen in Japan, Norwegen, Spanien, Belgien und Österreich zu hören.

Mit seinem neu gegründeten Ensemble neoTon hat er sich zusammen mit dem Klavierpartner Mathias Halvorsen der Erweiterung des Repertoires für Cello und Klavier um prägnante Werke verschrieben. Das Duo neoTon arbeitet zusammen mit den aussagekräftigsten, jungen Filmkünstlern und Komponisten wie Arash Safaian.

Mathias Johansen ist in Norwegen aufgewachsen und kam im Alter von acht Jahren nach Deutschland. Nach seiner Ausbildung bei Ekkehard Hessenbruch begann er 2005 das Studium bei Wen-Sinn Yang, wechselte 2008 zu Troels Svane und schloss das Master-Studium bei Frans Helmerson an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ab. 2016 bestand er das Konzertexamen bei Conradin Brotbek an der Musikhochschule Stuttgart mit Auszeichnung.

Außergewöhnliche Erfahrungen sammelte er zuletzt auf dem renommierten Meisterkurs Prussia Cove in Cornwall (UK). Weitere Meisterkurse bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Jens Peter Maintz, Daniel Müller-Schott, Gustav Rivinius, Wolfgang Emanuel Schmidt und Natalia Gutman ergänzen seinen künstlerischen Werdegang, ebenso die starken Impulse für den Umgang mit alter Musik von Hans-Jürgen Schnoor.

Weitere Informationen unter www.mathiasjohansen.de

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