Daniel Kharitonov

2015 wurde für den in Juschno-Sachalinsk im russischen Fernen Osten geborenen Daniel Kharitonov zum Jahr des internationalen Durchbruchs, als der damals gerade erst 16-Jährige beim renommierten Tschaikowsky-Weltwettbewerb in Moskau mit einer triumphalen Darbietung und dem Dritten Preis für Aufsehen sorgte.

In dieser frühen Phase seiner Karriere, der Saison 2018/19, gibt Charitonow sein Debüt mit dem Philharmonia Orchestra, sowohl in Großbritannien als auch auf Tournee im Rahmen des Cartagena International Music Festival. Dies folgt auf seinen Auftritt in der Royal Festival Hall in der vergangenenen Spielzeit 2017/18 mit dem Royal College of Music Symphony Orchestra im Rahmen der großen Reihe des Philharmonia Orchestra „Voices of Revolution – Russland 1917“ unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy. In der kommenden Saison wird Kharitonov mit dem Aproarte National Youth Symphony Orchestra, Portugal, auftreten und sowohl Solo- als auch Kammermusikabende im Rahmen der Residenz des Verbier Festivals auf Schloss Elmau geben, bevor er in seine Heimatstadt zurückkehrt, um beim Moscow State Symphony Orchestra mitzuwirken.

Daniel Kharitonov tourt mit Begeisterung im asiatischen Raum. Er debütierte mit dem Radiosender KBS und dem Suzhou Symphonieorchester und gab sein Rezitaldebüt in der Tokyo Opera City Concert Hall, wo er in der vergangenen Saison mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra spielte. Er trat mit 10 Rezitalen im Rahmen einer großen Japan-Tournee auf, die ihn in die Kyoto Concert Hall und in Yokohamas Minato Mirai führte. Später in dieser Saison kehrt Charitonow nach Südafrika zurück, um mit den philharmonischen Orchestern von Johannesburg, KwaZulu-Natal und Kapstadt zusammenzuarbeiten. Mit letzterem gab es bereits im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten zählen unter anderem hochkarätige Debüts mit dem Budapest Festival Orchestra und Iván Fischer, sowie die hochgelobte Zusammenarbeit mit Vladimir Ashkenazy und dem London Chamber Orchestra. Wiedereinladungen führen ihn zum Mariinsky Orchester, National Philharmonic of Russia und State Academic Symphony Orchestra "Evgeny Svetlanov". In Rezitalen ist er am Nottingham Theatre Royal, beim internationalen Klavierfestival Duszniki International Chopin Festival, Schubertíada a Vilabertran, Auditorio de Zaragoza und im Rahmen der Serie Scherzo Jóvenes Intérpretes in Madrid zu hören. Auch in Asien etabliert sich Kharitonov als beliebter Solist - kürzlich debütierte er mit dem Chinesischen Philharmonischen Orchester, dem Symphonieorchester von Guangzhou, und war zum wiederholten Mal in Japan mit dem Moscow State Symphony Orchestra unter der Leitung von Pavel Kogan zu hören. In Brasilien erntete Kharitonov bei seinem Engagement mit dem Orquestra Sinfônica Municipal de São Paulo einhelligen Beifall.

Kharitonovs erfolgreiches Debüt mit dem Mariinsky Orchester unter der Leitung von Valery Gergiev im Jahr 2013 bildete den Auftakt zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit diesem Orchester. Gemeinsam gastierten sie bereits in China und Italien und tourten Russland im Rahmen des namhaften Moskauer Osterfestivals in den Jahren 2014 und 2015. Eine besonders intensive künstlerische Tätigkeit verbindet Kharitonov mit seiner Heimat Russland - zu bedeutenden Engagements gehören Konzerte und Solorezitale im Tchaikovsky Concert Hall in Moskau, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, und am Moskauer International Performing Arts Center. Er nahm an Festivals wie Stars of the White Nights und Stars on Baikal teil und arbeitet regelmäßig mit der Internationalen Vladimir Spivakov-Stiftung in Moskau zusammen.

Künstler-Website: Daniel Kharitonov

Mitwirkung Internationales Musikfest 2019

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