Schaghajegh Nosrati

"It is very rare that a young musician is dedicated to the music of Bach as Schaghajegh Nosrati is. She understands and plays this great music with astonishing clarity, purity and maturity." (Sir András Schiff)

Die Pianistin Schaghajegh Nosrati wurde 1989 in Bochum geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Ihr Werdegang zeichnet sich bereits durch eine Vielzahl von Erfolgen aus, sowohl was ihre Konzerttätigkeit, als auch ihre Präsenz bei nationalen und internationalen Wettbewerben betrifft. Nennenswert sind in diesem Zusammenhang zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“, die Goldmedaille des internationalen „Concours pour jeunes solistes“ in Luxemburg sowie erste Preise bei folgenden Wettbewerben: dem Rotary Klavierwettbewerb in Essen (2006), dem Van Bremen Klavier-wettbewerb in Dortmund(2007) und dem nationalen Bachwettbewerb für junge Pianisten in Köthen (2005). Im  Jahr 2011 gewann sie den dritten Preis des „Indonesia Pusaka“ Klavierwettbewerbs in Jakarta. Weitere Anerkennung folgte 2006 durch den Förderpreis der Trude-Fischer-Stiftung für junge Künstler und mit ihrer Aufnahme in das Stipendienprogramm der Studienstiftung des Deutschen Volkes (2011).

Im Jahr 2014 erhielt sie den 2. Preis des Internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig sowie den Sonderpreis der Deutschen Liszt-Gesellschaft.

Zwischen 1998 und 2011 hatte sie mehrere Auftritte im Rahmen größerer Musikfestivals wie dem Integralfestival in Recklinghausen und dem Festival d´Echternach in Luxemburg, bei dem sie die „Kunst der Fuge“, eines der letzten und aufgrund seiner schwierigen Spielpraxis nur selten gespielten Werke Bachs, aufgeführt hat. Zudem hat sie mit diesem Werk zwei Klavierabende im Rahmen der internationalen Sommerakademie in Salzburg sowie ein Konzert an der Musikhochschule in Oslo gegeben. Zwischen 2012 und 2015 hatte sie mehrere Soloabende bei den Heidelberger Klavierwochen sowie Auftritte im Gewandhaus Leipzig (u.a. mit dem Mitteldeutschen Kammerorchester).

In der Saison 2015/2016 wird sie auf Einladung von András Schiff im Rahmen der Konzertreihe „Building Bridges“ in Frankfurt (Holzhausenschlösschen), Berlin (Kd211), Zürich (Tonhalle), New York (92Y), Brüssel (Palais des Beaux Arts) und Düsseldorf (Schumannfest) auftreten.

Nach langjährigem Unterricht bei Rainer M. Klaas wurde sie 2007 als Jungstudentin von  Prof. Einar Steen-Nökleberg an der Hochschule für Musik, Theater und Medien aufgenommen. Im Jahr 2015 absolvierte sie ihr Master-Studium bei Prof. Christopher Oakden und studiert seither in der Soloklasse bei Prof. Ewa Kupiec.

Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie von Robert Levin, Angela Hewitt, Murray Perahia, Daniel Barenboim und Sir András Schiff.

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17.02.2018, 17.00 Uhr

Mönchehaus Museum Goslar, Mönchestr. 1, 38640 Goslar

Bell'Arte Trio

Noé Inui, Violine
Benedict Kloeckner, Violoncello
Vassilis Varvaresos, Klavier

Programm:
Franz Schubert (1797-1828)
Klaviertrio Es - Dur, op. 100 , D 929
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Klaviertrio Nr. 1 F - Dur, op. 18

Beginn: 17.00 Uhr
Eintritt: 20,- € / erm. 15,- €

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